"Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners" (Heinz v. Förster)
Was wir wahrnehmen, ist niemals ein Abbild der Welt, wie sie „wirklich” ist. Gunther Schmidt nennt es treffender „Wahrgebung”: Wir nehmen nicht auf, was da ist, wir geben der Welt in jedem Moment Bedeutung. Das gilt für die Menschen, die du begleitest, und ebenso für dich selbst. Wie verändert sich deine Arbeit, wenn nicht mehr zählt, was wirklich war, sondern wie jemand seine Wirklichkeit gerade gestaltet?
Heinz von Försters Satz „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners” führt in dieselbe Richtung. Sogar das Erinnern ist kein Abspulen dessen, was damals geschah, sondern ein gestaltender Akt, der die Vergangenheit im Jetzt neu formt. An diesem Abend schauen wir, was das für unsere Arbeit heißt: für den Umgang mit Rechthaben, mit festgefahrenen Positionen und mit der Mehrperspektivität, die den Kern integraler Beratung ausmacht.
Es gibt einen kurzen Impuls und Gelegenheit, eigene Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren. Bring gern eine Situation aus deiner Praxis mit, in der dir verschiedene Wahrheiten begegnet sind.
| Mo., 1. März 2027 um 19 Uhr | |
Zoom,
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