10 wichtige Fragen und Antworten zur Integralis Ausbildung

Welche Vorerfahrungen brauche ich für die Ausbildung?

Was Sie in die Integralis Ausbildung mitbringen sollten, ist ein lebendiges Interesse an menschlicher Entwicklung. Dabei verstehen wir Entwicklung als einen Prozess auf allen Ebenen des Menschseins: auf der geistigen, emotionalen, körperlichen und spirituellen Ebene.

Wir setzen keine Berufserfahrungen als Berater voraus. Es ist wünschenswert, vor der Teilnahme an der Ausbildung eine konkrete Erfahrung mit der Integralis Methode zu machen, z.B. in einem Kennenlern-Workshop, einer Beratung oder in einem Integralis Seminar.

Muss ich mich mit der Anmeldung für drei Jahre Teilnahme an der Ausbildung entscheiden?

Der Ausbildungsvertrag wird von beiden Seiten auf drei Jahre geschlossen und mit dieser inneren Haltung werden wir Ihnen begegnen.

Da sich Lebenswege in unserer Zeit manchmal auf unvorhersehbare Weise ändern können, gibt es im Vertrag eine Ausstiegsmöglichkeit nach jedem Ausbildungsjahr.

Kann ich verpasste Ausbildungsabschnitte nachholen?

Wenn Sie an einem Ausbildungsabschnitt nicht teilnehmen können, haben Sie die Möglichkeit, diesen Abschnitt in einer späteren Ausbildungsgruppe nachzuholen.

Ist der Name „Integralis“ rechtlich geschützt?

Die Verwendung des Namens „Integralis“ ist rechtlich geschützt. Wenn Sie die Prüfung zum „Integralis® Berater“ erfolgreich abgelegt haben, geben wir Ihnen die Möglichkeit, diesen Namen für Ihre Arbeit zu verwenden. Wir gehen in diesem Fall davon aus, dass Sie in Ihrer Beratungstätigkeit im Sinne der Integralis® Methode arbeiten.

Kann ich die Ausbildung auch dann machen, wenn ich nicht Berater/in werden will?

Wir vermitteln in dieser Ausbildung das Rüstzeug für eine spätere Beratertätigkeit. Von diesen Methoden profitieren aber auch all diejenigen, die in ihrem herkömmlichen Beruf mit Menschen zu tun haben – sei es in einer Führungsposition oder als Mitglied in einem Team.

Das Fundament der Ausbildung ist ein intensiver Selbsterforschungsprozess, von dem jeder Mensch zwischen 25 und 65 Jahren in großem Maße für sein persönliches Leben profitiert.

Welchen Mehrwert bekomme ich durch die Ausbildung, wenn ich bereits beratend arbeite?

Die Integralis Ausbildung wird von vielen Psychologen und Coaches besucht. Sie schätzen die Anregungen aus dem kreativen Methodenspektrum der Integralis Ausbildung und erleben die Ausbildungszeit als wertvollen Freiraum für Ihre eigene persönliche Entwicklung.

Brauche ich als Integralis Berater/in den kleinen Heilpraktikerschein?

Auch ohne eine Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie können sie als Berater, Coach oder als Einzel-, Paar- und Familientherapeut tätig sein. Unter diesen ungeschützen Berufsbezeichnungen dürfen Sie allerdings keine „Therapie und Heilweisen“ anbieten.

Als Heilpraktiker können Sie unter bestimmten Bedingungen Ihre Beratungsleistungen mit privaten Krankenkassen abrechnen.

Als Heilpraktiker oder als Arzt können Sie den Titel „Integralis® Therapeut“ verwenden.

Wann kann ich mit einer eigenen Beratungstätigkeit beginnen?

Viele Teilnehmer der Integralis Ausbildung beginnen bereits im ersten oder zweiten Jahr damit, anderen Menschen kostenfreie Beratungen anzubieten.

Nach den drei Jahren der Integralis Ausbildung können Sie in der Regel mit einer eigenen beruflichen Tätigkeit starten.

Einige Teilnehmer, die schon andere Berater-Ausbildungen abgeschlossen haben, führen natürlich auch während der Integralis Ausbildung bezahlte Beratungen durch.

Was sind „Qualifizierungswochenenden“?

In Qualifizierungswochenenden werden die Methoden, die in der Ausbildung vermittelt wurden, vertieft und es werden Variationsmöglichkeiten vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darin, dass die Teilnehmer ein gezieltes Feedback auf Ihre Arbeit erhalten, z.B. indem sie eine bestimmte Beratungsmethode vor dem Plenum zeigen und eine Rückmeldung dazu bekommen.

Ab dem zweiten Ausbildungsjahr werden Beratungsfälle aus der Praxis der Teilnehmer supervidiert.

Wieviel Gestaltungsfreiraum habe ich in der Ausbildung?

Unserer Erfahrung nach sind die einzelnen Ausbildungsabschnitte so aufgebaut, dass genügend Integrationszeit für die Teilnehmer zur Verfügung steht und das Ausbildungspensum gut zu bewältigen ist.

Im Einzelfall kann ein Ausbildungsteilnehmer sich aber jederzeit dafür entscheiden, statt einer Übungssequenz mehr Zeit für sich zu nehmen und z.B. etwas zu schreiben oder einen Spaziergang zu machen.