Zur Geschichte der Integralis Methode

Die Integralis® Methode hat ihren Ursprung in den Erfahrungen, die Doro Kurig, Usha Gaillard, Stephan W. Ludwig, Jochen Tetzlaff und Andreas Thielemeyer im Rahmen ihrer eigenen Orgodynamik® Ausbildungen (1987 – 1993) gemacht haben.

Tatsächlich hatte jeder von ihnen bereits vor dieser Zeit zahlreiche Kompetenzen in den Bereichen Psychologie, Körper-Psychotherapie und Pädagogik erworben. Aber erst in dieser gemeinsamen Ausbildungszeit entwickelte sich zwischen ihnen ein verbindendes Feld aus gemeinsamen Werten,  zunehmender Leitungs- und Beratungskompetenz und tiefer Freundschaft.

Orgodynamik®

Die Orgodynamik® hatte ihre Wurzeln in der humanistischen Psychotherapie, der neoreichianischen Körperarbeit, der biodynamischen Massage und zahlreichen meditativen und kontemplativen Traditionen. Im Rahmen ihrer Orgodynamik Ausbildung absolvierten Doro Kurig, Usha Gaillard, Stephan W. Ludwig, Jochen Tetzlaff und Andreas Thielemeyer zahlreiche Lehrassistenzen und begannen die aktive Mitgestaltung des damaligen Netzwerks.

  • 1991 wurden eigene Institute in Kassel (Kurig/Tetzlaff) und Hamburg (Ludwig/Thielemeyer/Gaillard) gegründet.
  • Von 1994 – 2002 übernahmen Ludwig, Kurig und Tetzlaff zunächst die Rolle der Co-Trainer und später die der Ausbildungsleiter.
  • 1999 veranstalteten die Institute Kassel und Hamburg ihre erste Orgodynamik Ausbildung in eigener Regie.

Gründung der Integralis® Methode (2003)

Aus dem Wunsch heraus, eine neue hochwertige und praxisorientierte Methode zu begründen, die sich als eine alltagstaugliche Psychologie des Bewusstseins versteht, wurde 2003 die Integralis® Methode begründet. In der praktischen Anwendung wurden lebendigen Körpererfahrungen und intensivem, persönlichem Erleben ein besonderer Wert zugemessen. Für den theoretischen Rahmen wurden systemische Sichtweisen und Modelle zur integralen Persönlichkeitsentwicklung von Ken Wilber in besonderer Weise berücksichtigt. Daraus ergab sich in natürlicher Weise das Drei-Säulen-Modell der Integralis® Methode: körperorientiert-systemisch-transpersonal.

  1. Aus der Wurzel der neoreichianischen Körperarbeit wurde im Übergang zu Integralis eine zeitgemäße, feinspürige körperorientierte Bewusstseinsarbeit.
  2. Der systemische Einfluss konkretisierte sich in seiner strategisch-konstruktivischen Ausprägung und der damit verbundenen Prise Lebensfreude und Humor.
  3. Bei der Erforschung von transpersonalen Bewusstseinszuständen wurde zunehmend nach dem Alltagsnutzen dieser Erfahrungen Ausschau gehalten.

Heute (2013)

Die Integralis® Methode wird seit zehn Jahren an der Integralis Akademie gelehrt und aus den Absolventen hat sich ein lebendiges deutschlandweites Berater- und Seminarleiter-Netzwerk entwickelt, das mit dem Wissen und Können aus Integralis Ausbildung viele Menschen unterstützt, berät und inspiriert.

Unser Dank

Unser Dank gilt allen Menschen, die uns auf ihrem Weg ihr Vertrauen geschenkt haben, die wir lehren und von denen wir lernen durften oder die in anderer Weise unseren Weg begleitet haben.

In besonderer Weise bedanken wir uns bei unseren Lehrern für die Förderung, das Vertrauen und die zahlreichen Inspirationen.

  • Ingo Mummert, Schüler von Hilarion Petzold, Fritz-Perls-Institut für Integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung
  • Jean Boissonet, Posturale Integration und Hypnose
  • Dr. Claudine und Vinh Luu, Heilungsprinzipien taoistischer Lebensführung
  • Loil Neidhöfer, Skan
  • Gerda Boyesen, Begründerin der Biodynamik
  • Michael Plesse, Begründer der Orgodynamik
  • Dr. Gabrielle St. Clair, Begründerin der Orgodynamik
  • Dr. Richard Moss, Arzt, Lehrer und Autor
  • Prof. Peter Müller-Egloff, systemische Paar- und Familientherapie, systemisches Coaching
  • Gunter Schmidt, systemische Hypnotherapie