Die Integralis Methode
Die Integralis Methode ist eine zeitgemäße, bewusstseinsorientierte
Methode für Beratung, Coaching und Therapie. Sie verbindet
individualpsychologische, systemische und transpersonale Betrachtungs- und
Arbeitsweisen, um Gewohnheitsmuster im Denken, im Fühlen und im Verhalten von
Menschen bewusst zu machen und persönliche Handlungsspielräume zu erweitern.
Das
Ziel der Arbeit mit der Integralis Methode ist es, Menschen zu ermöglichen im
privaten und beruflichen Kontext Lebensqualität, persönliche Stärke,
konstruktive Beziehungen und Sinnhaftigkeit zu erleben. Die Integralis Methode
ist ausgezeichnet für die Arbeit mit Einzelpersonen sowie die Beratung von
Paaren, Familien und Teams geeignet. Außerdem lässt sie sich gezielt auf die
Anleitung von Gruppenprozessen übertragen.
Die Sehnsucht ganz zu werden
Die Integralis Methode ist eine zeitgemäße,
bewusstseinsorientierte Methode für Beratung, Coaching und Therapie. Sie
verbindet individualpsychologische, systemische und transpersonale
Betrachtungs- und Arbeitsweisen, um Gewohnheitsmuster im Denken, im Fühlen und
im Verhalten von Menschen bewusst zu machen und persönliche Handlungsspielräume
zu erweitern.
Das Ziel der Arbeit mit der Integralis Methode ist es,
Menschen zu ermöglichen im privaten und beruflichen Kontext Lebensqualität,
persönliche Stärke, konstruktive Beziehungen und Sinnhaftigkeit zu erleben. Die
Integralis Methode ist ausgezeichnet für die Arbeit mit Einzelpersonen sowie
die Beratung von Paaren, Familien und Teams geeignet. Außerdem lässt sie sich
gezielt auf die Anleitung von Gruppenprozessen übertragen.
Die Integralis Methode ist ein Problemlösungsinstrument, das
in ein ganzheitliches Entwicklungsmodell eingebettet ist. Insofern schafft sie
konstruktive Rahmenbedingungen für das natürliche Bedürfnis nach Entwicklung
und sie beantwortet die jedem Menschen innewohnende Sehnsucht nach Ganzheit, in
dem sie die folgenden Ebenen miteinander vernetzt und integriert:
- Individuelle
Selbsterforschung mit freiem Körperausdruck und spürender Innenschau
- Intensive
Beziehungsarbeit mit authentischen Begegnungen, Partnerdialogen und
Berührungssequenzen
- Entwicklung
von Empathie und emotionaler Intelligenz im konkreten Beziehungsraum von
Seminar- und Ausbildungsgruppen
- Verfügbar
machen von persönlicher Intuition und kollektiver Intelligenz
- Neurophysiologie,
Leistungsfähigkeit und optimale Lebensgestaltung
- Achtsamkeitsübungen
und Meditationen
- Der
eigene Lebensentwurf als Beitrag zur gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen
Entwicklung
„Ohne etwas an den Grundmustern des Denkens und Fühlens zu verändern,
können Probleme, die aus diesen Mustern entstanden sind, nicht gelöst werden.“
Albert Einstein
Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstsein
Die Integralis Methode ermöglicht systematische
Persönlichkeitsentwicklung an der Schnittstelle von Tiefenpsychologie,
Bewusstseinsentwicklung und konkreter sozialer Selbstverwirklichung. Sichtbare Veränderungen im Verhalten gehen
Hand in Hand mit unsichtbaren Veränderungen in der Art der Wahrnehmung und im
Denken. Deshalb werden Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstseinsentwicklung
als zwei Seiten eines Entwicklungsprozesses verstanden.
Die Integralis Methode orientiert sich an Modellen des
integralen Ansatzes des zeitgenössischen Bewusstseinsforschers Ken Wilber sowie
an anderen, modernen systemischen und körperorientierten Ansätzen. Mit Blick
auf die aktuelle Trendforschung beschäftigt sich die Integralis Methode gezielt
mit der Entwicklung von sozialen Kompetenzen für die Welt von morgen. Die
Arbeitsweise ist wertschätzend, lebendig,
erfahrungsorientiert und lebensnah.
Die Integralis Methode kann in der dreijährigen Integralis
Ausbildung bei Stephan W. Ludwig, Doro Kurig, Jochen Tetzlaff (den Gründern der
Integralis Methode) und Usha M. Gaillard (der Mitbegründerin des Integralis
Instituts Hamburg) in umfassender Weise erlernt werden.
Neue Entwicklungen ermöglichen
Integral, die sprachliche Wurzel der Integralis Methode,
bedeutet: ein Ganzes bildend, zusammenführend. Die Integralis Methode bewirkt
die Integration abgespaltener, verlorener und von der achtsamen Hinwendung
ausgeschlossener Anteile der Persönlichkeit. Dabei geht es gleichermaßen um
innere, psychische Anteile oder um äußere Spannungen und Konflikte.
Im Verständnis der Integralis Methode wird
Persönlichkeitsentwicklung nicht als eine lineare Bewegung (von einem Zustand
zu einem anderen) aufgefasst, sondern als eine Ausdehnungsbewegung des
Bewusstseins in einen Raum mit umfassenderen Möglichkeiten verstanden. Das
jeweils Vorausgegangene geht nicht verloren, sondern bleibt als ein zugehöriges
Element einer größeren Perspektive erhalten. Das Konzept der holonischen
Entwicklung beinhaltet die gleichzeitige Anerkennung zahlreicher Perspektiven
und Verständnisebenen. Es ist in besonderer Weise wertschätzend, sinnstiftend
und förderlich für überraschende Lösungen.
Entwicklungslinien
Entwicklungslinien sind die Bausteine integraler
Persönlichkeitsentwicklung. Die nachfolgende Skizze zeigt, dass jede
Entwicklungslinie in unterschiedlichem Maße ausgeprägt sein kann. So kann
dieses Modell ein sinnvolles Instrument der Selbsteinschätzung sein und die zu
entwickelnden Potenziale sichtbar machen. Die Skizze zeigt einige der
wichtigsten, nicht alle denkbaren Entwicklungslinien.

Ein starkes Ich und das Transpersonale
Jede Entwicklungslinie, also jede potenzielle Fähigkeit
eines Menschen, durchläuft verschiedene Stufen, die mit der Entwicklung seines
Bewusstseins verwoben sind. Das oben stehende Modell menschlicher Entwicklung
umfasst drei Stufen: eine frühkindliche Phase vor der Ausbildung eines stabilen
Ich-Bewusstseins (präpersonale Entwicklungsstufe), die Entwicklung zum reifen
Bewusstsein des Erwachsenen mit einem selbstverständlichen Ich-Fokus (personale
Stufe) und die Erweiterung des Bewusstseins über die Persönlichkeit hinaus
(transpersonale Stufe).

Innerhalb dieser drei großen Entwicklungsphasen (Stufen)
beschäftigt sich die Integralis Methode insbesondere …
- mit der
Integration der instinktiven, körperlich-emotionalen Primärimpulse,
- mit der
Entwicklung einer starken und differenzierten Persönlichkeit und
- mit einem
Öffnungsprozess des Bewusstseins für überpersönliche Ebenen.
Das Ziel dieses Entwicklungs- und Öffnungsprozesses ist der
freie Zugang zu allen Ebenen, so dass man auf die damit verbundenen Ressourcen
zugreifen kann. Bewusstseinsentwicklung ist in diesem Sinn ein ganzheitliches
Geschehen, das den Körper, die zwischenmenschlichen Beziehungen und die
Entwicklung des Bewusstseins einbezieht.
"Liebe sagt: Ich bin alles.
Weisheit sagt: ich
bin nichts.
Zwischen diesen beiden fließt mein Leben."
Nisargadatta Maharaj
Die drei Säulen der Integralis Methode
Drei Bereiche, die wir in
unser Methodenspektrum integriert und im Sinne des integralen Ansatzes weiter
entwickelt haben, sind die körperorientierte Bewusstseinsarbeit, systemische
Beratungskonzepte und die transpersonale Psychologie.
1. Körperorientiert: Körper und Gefühl verbinden
Der Körper verbindet uns unmittelbar
und während unseres ganzen Lebens mit der Natur. Die körperliche Erscheinung und der
Bewegungsausdruck eines Menschen ist
ein unmittelbarer Zugang zum Unbewussten. Eine differenzierte
Körperselbstwahrnehmung eröffnet den Zugang zu tieferliegenden Gefühlswelten.
Das kann manchmal eine Herausforderung sein; letztlich eröffnet es aber die
Möglichkeit zu einem besseren Verstehen der eigenen Person einer
Selbst-Integration auf höherem Niveau.
Freie Bewegung und sinnliche
Körpererfahrungen schaffen eine lebendige und genussvolle Verbindung zu unseren
organismischen Wurzeln. Die körperorientierte
Arbeitsweise begünstigt die Entwicklung von Selbstvertrauen und tiefer, innerer
Entspannung. Ein umfassendes Bewusstsein des eigenen Körpers ist die
Voraussetzung für eine Präsenz, die uns im Leben und in unseren Beziehungen
vollständig anwesend sein lässt.
"Was
wir suchen, ist die Erfahrung lebendig zu sein. Und zwar so, dass die Erfahrung
des Lebens auf der physischen Ebene zugleich unser innerstes Wesen und unsere
innerste Realität berührt und wir die Ekstase fühlen, lebendig zu sein."
Joseph
Campbell
2. Systemisch: Freude an Beziehung und Veränderung erleben
Die Basis der systemischen Arbeitsweise
ist das tiefe Wissen um die komplexen und widersprüchlichen Erscheinungsformen
des Beziehungslebens. Und darunter
verstehen wir nicht nur die Dynamik der Lebenspartnerschaft, sondern alle
privaten und beruflich relevanten Beziehungen des eigenen Lebensentwurfs.
„Systemisch“ bedeutet für uns, dass ein
persönliches Problem im Kontext des Zugehörigkeitssystems (Familien, Teams,
Paare...) analysiert und bearbeitet wird. Geeignete Interventionen setzen deshalb
an den Interaktions- und Kommunikationsmustern an und beleuchten die
Beziehungsdynamik.
Kreative Skulptur- und
Aufstellungsarbeiten in der Gruppe und in der Einzelarbeit verdeutlichen
unbewusste Bindungen, bringen bislang verborgene Handlungsmotive ans Licht und
eröffnen neue Handlungsmöglichkeiten
Der systemische Ansatz ist
grundsätzlich lösungsorientiert, d.h. der Blick ist auf eine positive
Neuordnung menschlicher Zugehörigkeitssysteme gerichtet. Unser Ziel ist es, zu
lernen zwischenmenschliche Beziehungen so zu gestalten, dass sie von den
Beteiligten als eine Quelle der Freude und Inspiration erlebt werden.
"Handle
stets so,
dass
neue Möglichkeiten
entstehen."
Heinz
v. Foerster
3. Transpersonal: Das überpersönliche Bewusstsein erforschen
Der Mensch ist mehr als seine
individuelle Persönlichkeit. In transpersonalen Dimensionen des Bewusstseins
erfährt er sich als Teil eines umfassenden, geistigen Feldes - ungetrennt,
offen und zeitlos.
Der transpersonale Ansatz in der
Integralis Methode geht über die Erklärung von Ursachen seelischer
Gleichgewichtsstörungen hinaus. Innere und äußere Konflikte werden als
natürlicher Ausdruck des dualen Bewusstseins verstanden. Sie dienen als Anlass
für eine Selbsterforschung, die sich den Seinsqualitäten jenseits der
persönlichen Ebenen und bewusster Reflektion zuwendet. In einer natürlichen
inneren Bewegung kann ein umfassendes,
existenzielles Vertrauens fördert und gefestigt werden.
Verschiedene meditative Übungen und die
vertiefende Arbeit mit Schlüsselfragen ermöglichen den Zugang zu erweiterten
Bewusstseinszuständen.
Wie in der transpersonalen Psychologie
(mit ihren Wegbereitern C.G. Jung, Jean Gebser, Graf Dürckheim, Stanislav Grof,
Ken Wilber) inspirieren die Erkenntnisse verschiedener großer Weisheitslehren
(Buddhismus, Taoismus, westliche Spiritualität u.a.) den integralen Weg zur
Entwicklung eines umfassenden Bewusstseins.
"Eine Kernkompetenz des
transpersonalen Therapeuten
ist
das unmittelbare Erkennen und Lösen eigener Identifikationen."